Nationalpark Wattenmeer

Nationalpark Wattenmeer

Ebbe und Flut. Das ewige Wechselspiel der Gezeiten. Zweimal pro Tag zieht der Mond das Wasser aus den flachen Küstengewässern der Nordsee – und hat so eine Landschaft geschaffen, die sowohl das Prädikat Nationalpark als auch UNESCO Weltnaturerbe trägt. Mit seinem Reichtum an Mineralien und Schwefelverbindungen ist der Schlamm im Nationalpark Wattenmeer ein natürliches Wellness-Produkt, das keinen Vergleich scheuen muss.

Nationalpark Wattenmeer
Nationalpark Wattenmeer

Dementsprechend gesund ist Wattwandern. Der Sand wirkt wie ein Peeling. Die Haut wird besser durchblutet und mit Mineralien versorgt. Man atmet frische Luft mit einem hohen Anteil an Salz, Jod, Magnesium und Spurenelementen. Und läßt ohne Hektik die Gedanken schweifen. Hier entdeckt man einen kleinen Einsiedlerkrebs. Dort liegt eine schöne Muschel.

Nationalpark Wattenmeer am Abend
Nationalpark Wattenmeer am Abend

Der größte Sandkasten der Welt

Für Kinder ist der Nationalpark Wattenmeer ein hervorragender Spielplatz. Bei Flut wärmt sich das flache Wasser relativ schnell auf und lädt zum Planschen ein. Bei Ebbe kann man im größten Sandkasten der Welt die tollsten Burgen bauen, Muscheln sammeln oder nach unentdeckten Tierarten forschen.

Wer sich die Füße nicht „schmutzig“ machen möchte, kann das Watt übrigens auch per Pferdewagen durchqueren. Von Cuxhaven-Duhnen aus gibt es Touren auf die Insel Neuwerk. Der Ausflug dauert ca. 4 Stunden – drei davon im Pferdewagen, eine auf der Insel – und ist ein Erlebnis für alt und jung.

Nationalpark Wattenmeer Sonnenuntergang
Nationalpark Wattenmeer Sonnenuntergang

Tidenkalender beachten

Wichtig bei Wattwandern, ist dass man die Zeit im Blick behält – insbesondere, wenn man weit hinaus geht. Wenn die Flut einsetzt, läuft das Wasser mit hoher Geschwindigkeit auf. Vor Beginn der Wattwanderung sollte man deshalb unbedingt den aktuellen Tidenkalender konsultieren